Kooperation zwischen Audi und Huawei soll Vernetzung vorantreiben

China und Deutschland machen gemeinsame Sache – zumindest die beiden Unternehmen Audi und Huawei. Die Kooperation soll die digitale Vernetzung der Automobile vorantreiben.

In der Automobilbranche findet derzeit ein Umbruch statt. Nicht nur im Hinblick auf die E-Mobilität, sondern auch wenn es um die Infrastruktur rund um das Automobil geht. Der Austausch von verkehrsrelevanten Informationen kann nicht nur zur Beschleunigung des Verkehrs sorgen, sondern auch Unfälle verhindern und eine Vielzahl weiterer Vorteile bieten. Um diese Informationen zwischen der Infrastruktur und den Fahrzeugen auszutauschen bedarf es zuverlässigen Verbindungen.

Um das soll sich bei Audi der IT- und Telekommunikationsexperte Huawei kümmern. Das Unternehmen ist schon seit Jahren für die bahnbrechenden Entwicklungen in diesen Bereichen bekannt. Zum Beispiel war Huawei das erste Unternehmen, welches 5G in einer realen Umgebung getestet hat.

Die Kooperation soll beidseitige Vorteile für die Unternehmen bringen. Audi wird eine treibende Kraft bei der Vernetzung von den Automobilen während Huawei in späterer Folge ein wichtiger Zulieferer beim Automobilbauer aus Ingolstadt sein wird.

Sämtliche Erkenntnisse sollen bei beiden Unternehmen in Schulungsprogrammen vermittelt werden. Damit wird eine ständige Weiterentwicklung gewährleistet.

Audi hat bereits erste Projekte lanciert

Bereits vor einiger Zeit hat der Automobilkonzern aus Ingolstadt erste Projekte gestartet, die mit der Vernetzung von Fahrzeugen zu tun hat. Zum Beispiel wurde in den USA ein Programm gestartet, welches in gewissen Stadteilen bei bestimmten Ampeln angezeigt hat, wie lange es noch dauert bis die Ampel grün wird. Darüber hinaus soll die Kooperation und die daraus resultierenden Entwicklungen das automatisierte Fahren deutlich vorantreiben.

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